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Ägypten
Kairo ist die Hauptstadt von Ägypten. Im Nordafrikanischen Staat spricht man von Amtswegen her arabisch. Das Klima im Land ist mediterran – ganzjährig klimatisch mild-heiße Temperaturen. 95 Prozent der Landesfläche sind dabei Wüste. D.h. die Mehrheit der Bevölkerung lebt an Nil bzw. Nildelta. Die Mehrzahl der Ägypter gehört der islamischen Religion an, sind Moslems oder Sunniten. Der Rest – etwa 5 % – sind Christen. Der Tourismus ist die Haupt-Wirtschafts-Einnahme der Ägypter. Das Land ist erreichbar per Flugzeug oder Schiff, wobei Einreisewillige einen mindestens sechs Monate gültigen Reisepass benötigen. Darüber hinaus werden ein zusätzliches Formular sowie ein Touristenvisum benötigt. Dies erhält man allerdings über das Reisebüro.
Wer sich in Ägypten verletzt oder krank wird, muss 30 % der anfallenden Behandlungskosten sofort begleichen. Daher ist es ratsam, eine entsprechende Auslands-Reisekrankenversicherung abzuschließen. Im Vorfeld der Reise sollte man darüber hinaus in Abstimmung mit dem Arzt die entsprechenden Impfungen wie Hepatitis, Diphterie und Polio durchführen lassen.
Um beispielsweise Magenerkrankungen vorzubeugen, ist es hilfreich, auf rohes Obst und Gemüse sowie Speiseeis und Leitungswaser zu verzichten.
In Ägypten zahlt man mit den Ägyptischen Pfund – diese sind aufgeteilt in Livre bzw. Egyptienne sowie Piaster.
Da das Land vom Tourismus lebt, wird in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften die gängige Kreditkartenform akzeptiert. Man muss jedoch rechnen, dass zwischen drei und fünf Prozent des Kaufbetrages als Bankgebühr berechnet wird. Geld kann man an den meisten Bankautomaten mit der EC- oder Visakarte abheben, da es zumeist günstiger ist, Geld in Ägypten zu wechseln. Gerade, beim Besuch eines ägyptischen Basars ist Bargeld Pflicht. Hier werden keine Kreditkarten akzeptiert.
Neben Kairo – der Landeshauptstadt – gehört Alexandria zu den Großstädten Ägyptens, das sich weltweit durch seine zahlreichen Pyramiden und den damit verbundenen Geschichten einen Namen gemacht hat.
Türkei
Der Freitag gilt in der islamischen Kultur der Türkei als der wichtigste Tag der Woche. An diesem Tag finden hier die Freitagsgebete der Moslime statt. Klimatisch ist in der Türkei – direkt an der Ägäis – der Sommer sehr heiß: im Juli und August liegen die Temperaturen deutlich über 30 Grad. Auch während der Nacht liegen die Temperaturen oftmals über 20 Grad. Dadurch ist die ideale Reisezeit – speziell an der Küste im Westen und Süden des Landes im Mai, Juni, September und Oktober. Bei Antalya an der türkischen Riviera ist es auch außerhalb dieser Monate angenehm. Wer bis zu drei Monaten in der Türkei bleiben möchte, benötigt hierfür lediglich Reisepass oder Personalausweis. Bei der Einreise mit dem Auto ist das Fahrzeug im Reisepass einzutragen. In der Türkei kann man mit Euro, EC- oder Kreditkarte bezahlen. In kleineren Orten sollte man idealerweise Bargeld dabei haben. Wer in der Türkei mit der Fotokamera unterwegs ist, sollte keine militärischen Anlagen fotografieren. Acht zu geben ist auch, wenn man einfach so Personen fotografiert.
Spezielle Nationale Feiertage sind der Unabhängigkeitstag am 23. April bzw. der Tag der Republik am 29. Oktober. Wichtig ist auch der Todestag Atatürks am 10. November 1938.
Das Zuckerfest, wie das Ramadan-Fest heißt, bildet den Abschluss des Fastenmonats Ramadan. Tradition ist es auch, zum Opferfest einen Hammel (oder ein Rind) zu schächten und an Bedürftige zu verteilen. Diese Rituale sind vergleichbar mit Weihnachten und Ostern in den christlichen Ländern.
Deutsch ist in der Türkei selbst sehr weit verbreitet, neben Türkisch lernen die Schüler in der Schule jedoch vorwiegend Englisch.
Kreta
Kreta gehört zu den eher reichen Inseln des Landes, wenn es um Natur, Landschaften und Traditionen geht. Als größte griechische Insel erwartet die Besucher hier ein mediterranes Mittelmeerklima in etwa 160 Kilometer Entfernung zum griechischen Festland. Kreta ist ganzjährig ein ideales europäisches Reiseziel. Selbst im Dezember erreicht man hier durchschnittlich knapp 20 Grad.
Die Insel, die über 600000 Griechen Heimat ist, kann aufgeteilt werden in West-, Ost- und Zentralkreta mit knapp 70 einzelnen Gemeinden. Die Hauptstadt Iraklio ist das wirtschaftliche Zentrum der Insel, in der etwa 140 000 Menschen leben.
Der Tourismus spielt auf Kreta eine entscheidende Rolle. Die Geburtsstätte von Zeus, dem Göttervater, ist hier ein spezieller Anziehungspunkt. Darüber hinaus setzt man auf Kreta sehr auf den Sektor Landwirtschaft. Prägend hier ist der Oliven- und Obst- und Weinanbau.
Der Historie wird hier eine große Bedeutung zugemessen, die sich auch in den Fremdenverkehrsaktivitäten wieder spiegelt. Die zahlreichen Unterkunftsmöglichkeiten – Hotels, Pensionen, Fremdenzimmer – bieten den Touristen unterschiedliche Möglichkeiten, in Griechenland Urlaub zu machen. Auch das Angebot im gastronomischen Bereich sowie was Sehenswürdigkeiten betrifft, ist die griechische Insel ideal.
Flora und Fauna ist auf Kreta daheim: Kräuter, Pinien, Oliven sowie unterschiedlichste vom Aussterben bedrohte Tierrassen findet man in den Schluchten und Gebirgsketten des Landesteiles. Schon auch deshalb legt man hier großen Wert auf die Erhaltung des natürlichen Lebensraumes vieler Tiere.
Wenn die Reise in unberührte Landesteile geht, sollte man sich in jedem Fall vorab informieren und sich an landesübliche Gepflogenheiten halten. Speziell, was auch, was den Glauben betrifft (griechisch-orthodox). Die Musik auf Kreta hat ihre eigenen Wurzeln – ist eine spezielle Form der griechischen Volksmusik mit tiefgründigen Texten und politischem Charakter.
In Griechenland generell erlebt man eine Mischung aus Aktualität und Moderne mit Tradition. Gerade in den Großstädten spielt das junge moderne Kreta eine immer wichtigere Rolle: Clubs, Bars, Kneipen und Fitness-Studios säumen auch hier die Straßen.
Kreta kann auch ein schönes Ziel für ein romantisches Wochenende sein.
Malediven
Zwischen Oktober und März liegt die ideale Reisezeit in die Inselregion der Malediven. Im Südwesten von Sri Lanka liegt sie im Indischen Ozean uns hat eine West-Ost-Ausrichtung von 130 Kilometer sowie eine Nord-Süd-Achse von etwa 850 Kilometer. Teilweise liegen die Inseln bereits südlich des Äquators. Zur Inselgruppe gehören bewohnte Tourismus-Inseln und unbewohnte Gebiete. Für Taucher sind die Koralleninseln sehenswert. Insgesamt umfassen die Inseln eine Fläche von knapp 300 Quadratkilometern und bieten 250 000 Bewohnern eine Heimat. Die größte Stadt ist Male – die Hauptstadt befindet sich am südlichen Ende des Nord-Male-Atolls und hat über 60000 Einwohner.
Englisch ist dort eine gängige Sprache. Amtssprache ist jedoch Maledivisch-Dhivehi. Übliche Bürozeiten sind von Samstag bis Donnerstag zwischen 7.30 und 14.30 Uhr. Die Geschäfte in den Städten haben ebenfalls zwischen Samstag und Donnerstag geöffnet – in der Zeitspanne zwischen 8 und 19 Uhr, teils auch länger. Einige Läden haben auch am Freitag geöffnet.
Tropische Klima mit durchschnittlich um die 30 Grad und einer Wassertemperatur von 27 Grad herrscht auf den Malediven. Eine kontinuierliche warme Brise sorgt für eine Entlastung der Schwüle für die Bevölkerung. Der März und der April gelten als die heißesten Monate auf der Insel.
Neben dem Freitag, dem Ruhetag auf der Insel sind auf den Maledieven vor allem der 1. Und 2. Januar, der 26. Und 27. Juli sowie der 3., 11. Und 12 November von Bedeutung. Weitere islamische Feiertage sind hier eingeplant. Empfehlenswert ist es, ganzjährig eine atmungsaktive Kleidung zu tragen und für Sonnenschutz zu sorgen. Zu berücksichtige ist: Nackt- und Oben-ohne-Baden ist hier nicht gestattet.
Teneriffa
Teneriffa gehört zu den Kanarischen Inseln und liegt zwischen dem spanischen Festland und Afrika. Auf rund 2040 Quadratkilometern bieten sich den Besuchern und Bewohnern einige Möglichkeiten. Vielfältigkeit ist auf Teneriffa groß geschrieben: karge Landschaften gibt es hier ebenso, wie Felsgebiete, Vulkanlandschaften und Naturreiche Gebiete. Der Vulkankessel Canadas ist einer der Anziehungspunkte der Insel für die Touristen, die ganzjährig hier her in Urlaub kommen. Selbst während der Wintermonate gibt es hier kaum Tage, wo es unter 18 Grad ist. Teneriffa bietet sowohl Möglichkeiten des klassischen Massen-Tourismus, als auch Einzelangebote. Dies spiegelt sich schon in den Unterkunftsmöglichkeiten des Landes wieder. Hier gibt es zahlreiche familiengeführte und damit auch familienfreundliche Hotels, Landhäuser und Ferienhäuser bzw. Fincas. Sport treiben oder Faulenzen: auf der kanarischen Insel Teneriffa ist sehr vieles Möglich: Strände gibt es hier ebenso, wie die Möglichkeit zu Wandern, Mountainbiking, Klettern, Tauschen, Surfen oder Radfahren.
Die Natur bietet zahlreiche Besonderheiten – Wildkatzen, Wildkaninchen und wildlebende Kanarienvögel finden hier ihre Heimat. Neben Walen und Delfinen im Wasser finden die Touristen hier auch eine umfangreiche Flora, die aus den eigenen Wohnzimmern bekannt ist. Als Beispiele seien hier vor allem Heidekraut, Ginster, Weihnachtssterne, Kakteen und Sukkulenten genannt. Speziell der auf Teneriffa heimische Drachenbaum kann hier riesige Ausmaße annehmen und ist auf der Insel überall zu finden.
Der Pico del Teide gilt mit seinen 3718 Metern als der höchste Berg Spaniens uns befindet sich Mitten in Teneriffa. Dem Name der Insel Teneriffa bedeutet auch der Weiße Berg, was mit dem Pico del Teide zusammenhängt.
Die Bewohner der Insel – auch Canarios genannt – gelten als gemütlich, gastfreundlich und offenherzig. Religion ist hier groß geschrieben. Das größte Fest der Insel ist der Karneval auf Teneriffa. Hausmannskost finden Touristen speziell dort, wo Comidas Caseras zu lesen ist. Häufig findet man auf der Insel die sog. Tapas Bars oder Fischrestaurants.
Zypern
Die Mehrzahl der Bewohner Zyperns gehört der griechisch-orthodoxen Religion an. Auf der Insel leben 770 000 Menschen, verteilt auf eine Fläche von 9200 Quadratkilometer. Griechenland und die Türkei spielt auf der Insel gleichermaßen eine große Rolle. Dies spiegelt sich auch in den beiden Sprachen als Amtssprache wieder. Typisches Mittelmeerklima mit monatelagen heiß-trockenen Sommern und einer Tagestemperatur von um die 33 Grad findet man hier zwischen Juli und August. Die Winter dagegen sind feucht, aber mild. Unter den Gefrierpunkt kommt man selten, nur im Troodos-Gebirge gibt es Schnee. Die Badesaison ist von April bis November
Die Hauptstadt der Insel, Lefkosia, wird von knapp 200 000 Menschen bewohnt. Gelegen ist Zypern im östlichen Mittelmeer. Landschaftlich findet man hier Küsten, Sandstrände, felsige Hügel, Wälder und Berge. Markant sin die Troodos-Berge im Zentrum der Insel, die eine Höhe von knapp 2000 Meter erreichen, ideale Skibedingungen im Winter. Allerdings gibt es speziell im Osten des Landes die Messaoria-Ebene, die als äußerst fruchtbares Gebiet gilt. Zum Commonwealth gehörend, verfügt das Land über eine Verfassung aus dem Jahre 1960. Zypern gehört zur EU und hat den Euro als anerkanntes Zahlungsmittel. Neben den beiden Amtssprachen kommt man hier speziell mit Englisch, in den Touristenregionen aber auch Deutsch und Französisch weiter. Bzgl. Fotografierens sollte man im Land beachten, dass die Dernarkationslinie (die Green-Line), des UN-Übergangs in Lefkosia sowie generell die Militäranlagen verboten ist. Die zahlreichen, speziell Antiken Sehenswürdigkeiten der Insel dagegen sind mehr als einen Blick wert. Neben der Hauptstadt Lefkosia leben die Menschen vor allem in Limassol, Larnaca, Paphos (Südhälfte), Farmagusa, Morphou und Kyrenia (Nordhälfte). Neben dem Jahreswechsel und dem Rosenmontag haben hier speziell Ostern und Weihnachten eine spezielle Bedeutung. Ein eigener Flughafen auf Zypern, Sammeltaxis und Taxis: das sind neben PKWs die Hauptverkehrsmittel auf der Insel. Touristen haben aber auch die Möglichkeit, mit z.B. Bussen die Insel zu erkunden.
Auch zu empfehlen ist ein Romantisches Wochenende auf Zypern.
Kuba
Subtropisches Klima und ganzjährig warme Temperaturen findet man in Kuba vor. Im Sommer liegen diese bei 37, im Winter bei 20 Grad, wobei man zwischen August und November mit Wirbelstürmen rechnen muss. Allerdings ist das schlechte Wetter in Kuba meist nur von kurzer Dauer.
Havanna ist die Hauptstadt Kubas, die die Hauptinsel der Großen Antillen sowie die größte karibische Insel ist. Kuba liegt südlich von Florida und verfügt neben einem sonnigen Klima über zahlreiche Strände wie in Varadero. Insgesamt verfügt die Insel über eine Fläche von 110000 Quadratkilometern, auf denen 11,5 Millionen Menschen leben. Amtssprache hier ist Spanisch, wobei speziell in den Touristengebieten auch Englisch und Deutsch gesprochen wird.
Etwa 40 Prozent der Kubaner sind Katholiken. Dazu kommen einige Protestanten, Juden und Naturreligionen. Die Mehrheit der Kubaner ist jedoch ohne Religionszugehörigkeit.
Wer nach Kuba reisen möchte, benötigt eine Touristenkarte. Pauschalreisende erhalten diese vom Reisebüro. Die Karte ist für 30 Tage gültig und kann im Einzelfall direkt in Kuba verlängert werden. Für alle Reisen, die nicht touristische Zwecke erfüllen, ist ein Visum vorgeschrieben. Der Reisepass muss hierfür entsprechend gültig sein. Bei der Ein- und Ausfuhr nach Kuba sind bestimmte Regularien gültig: beispielsweise dürfen nichtmehr als 200 Zigaretten, 3 Flaschen alkoholische Getränke und Geschenke bis max. 50 US-Dollar eingeführt werden. Einfuhrverbote gibt es u.a. für Obst oder Fleisch. Die kubanischen Pesos sind das offizielle Zahlungsmittel des Landes, in dem es keine speziellen Impfvorschriften gibt. Darüber hinaus ist es in Kuba –speziell in Tourismusgebieten und den Städten – nahezu überall möglich, mit Visa- oder EC-Karte zu bezahlen. Speziell in Touristenzentren gibt es relativ gute medizinische Bedingungen. Eine Reisekrankenversicherung empfiehlt sich für einen Kubaurlaub. Beim Verzehr ungekochter Speisen oder Leitungswasser besteht die Gefahr einer Durchfall-Erkrankung.
Bulgarien
Juni bis August ist die beste Reisezeit, wenn man plant, seinen Urlaub in Bulgarien zu verbringen. Das Europäische Land mit der Hauptstadt Sofia liegt in Osteuropa und gehört zu den sog. Balkanhalbinseln. In Westbulgarien ist das Klima ähnlich dem in Mitteleuropa, Herbst und Winter sind speziell an der Schwarzmeerküste sehr Mild. In den Bulgarischen Bergen findet man von November bis April durchaus auch Schnee, verschiedenen Wintersportarten nachzugehen.
Im Norden angrenzend ist Rumänien, im Osten das Schwarze Meer, im Westen Serbien und im Süden die Türkei und Griechenland. Auf einer Fläche von 110000 Quadratkilometer leben hier etwa 7,6 Millionen Menschen, deren Hauptsprache Bulgarisch ist. Allerdings kommt man speziell in den Touristengebieten auch mit Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch weiter.
Großteile der Bulgarischen Bevölkerung sind christlich orthodox – dazu gibt es katholische, protestantische, moslemische und jüdische Minderheiten, die dieses gemäßigte kontinentale Klima in ihrem Heimatland genießen können. Touristischer Anziehungspunkt ist das Schwarze Meer. Das Temperaturgefälle zwischen Sommer und Winter ist hier Groß: währen man im Sommer mit etwa 29 Grad rechnen muss, sinken die Temperaturen im Winter bis hin zum Gefrierpunkt.
Seit 2007 gehört Bulgarien zur EU. Für den Handel gelten die innergemeinschaftlichen Bedingungen. Der Euro wird neben dem Lew bzw. den Stotinkit als Währung anerkannt. Ebenso die üblichen Kreditkarten. Spezielle Impfungen sind bei einer Reise nach Bulgarien nicht notwendig, es empfiehlt sich jedoch der Abschluss einer Reisekrankenversicherung.
Neben Sofia leben die Bulgaren hauptsächlich in Plovdiv, Varna, Burgas, Russe, Stara Zagora und Pleven. Die Büros des Landes sind zwischen den Kernzeiten 8.30 und 18 Uhr besetzt, die Geschäfte bis etwa 20 Uhr sowie Samstag von 8-15 Uhr geöffnet. Banken haben vorwiegend vormittags ihre Schalterstunden.
Während man im bulgarischen Sommer mit der auch in Mitteleuropa üblichen Bekleidung zu kommt, empfiehlt es sich, im Frühjahr und Herbst mit Wollsachen warm zu halten und im Winter warme Kleidung mit zu nehmen.
Tunesien
Tunesien ist das kleinste der drei Länder des Atlasgebirges und grenzt an das Mittelmeer, Libyen und Algerien. Klimatisch befindet man sich hier in den Subtropen, aufgeteilt in eine feuchte nördliche und eine trockene südliche Region. Der trocken-heiße Sommer – speziell im Juni bis September – hat Temperaturen bis zu 40 Grad und mehr, wobei die Luftfeuchtigkeit auch nachts sehr hoch ist. Im Winter liegen hier die Temperaturen bei etwa 15 Grad. In der Wüste bzw. der Übergangszone in das Wüstengebiet ist es das ganze Jahr über trocken und heiß. Der Regen ist kurz und sintflutartig. Die idealste Reisezeit ist zwischen April und Oktober im Norden und Oktober bis April in die anderen Landesgebiete.
8,4 Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche von 165 000 Quadratkilometern. Die Hauptsprachen sind Arabisch, Tunesisch, Französisch und Englisch. Neben der Hauptstadt Tunis leben die Menschen vorwiegend in Sfax, Biserte, Sousse, Kairouan, Menzel, Bourgiba, Gafsa und Gabes.
Die Insel Djerba ist mit dem Festland mittels einer Fähre und einem Straßendamm verbunden. In Tunesien ist der Sonntag Ruhetag, wobei viele Unternehmen auch Freitag- und Samstagnachmittag geschlossen haben. Während der Wintermonate kommt man mit der in Europa üblichen Herbstkleidung zzgl. Winter- und Regenmantel gut zurecht. Während der tunesischen Sommerzeit sind gerade für Sommerabende leichte Wollsachen empfehlenswert.
Moscheen können außer Freitags und der Gebetszeiten besucht werden, wobei Gebetssäle nicht betreten werden dürfen. Möglich sind auch geführte Ausflüge in die Wüste bzw. zu den antiken Ausgrabungsstätten und Oasen.
Zu berücksichtigen ist, dass bei einer Ein- bzw. Ausreise keine Banknoten oder Münzen in der Landeswährung mitgeführt werden dürfen. D.h. der Tausch von Fremdwährung in tunesische Währung darf nur von einheimischen Banken sowie in den meisten Hotels und Wechselstuben vorgenommen werden.
Australien
Australien ist Land und Kontinent zugleich. Zum Kontinent gehören neben Australien noch u.a. Neuseeland und Neuguinea. Der Kontinent ist aufgeteilt in verschiedene Klimazonen – von tropisch bis subtropisch bis hin zu gemäßigt. Teilweise gibt es sogar – allerdings nur in den südöstlichen Bergregionen – Schnee. Dadurch ist Australien ganzjährig ein interessantes Reiseziel.
Australien ist der kleinste der fünf Kontinente, wobei der Stadt an das Korallenmeer, die Tasmansee des Südpazifik sowie den Indischen Ozean grenzt. Australien verfügt über eine vielfältige Landschaft: Wüste, Regenwälder, Dschungel, Tafelland. Darüber hinaus verfügt man dort über Gebirge wie den Snowy Mountain sowie zahlreiche Stauseen, die für die Trinkwasserversorgung verantwortlich sind. Die Bewohner leben vorwiegend an den Küstenregionen. Zentral-Australien ist nahezu unbewohnbar.
Der höchste Berg des Landes, der 2228 Meter hohe Mount Kosciuszko liegt im dortigen Nationalpark und gehört zu den Snowy Mountains. Diese befinden sich im Bundesstaat New South Wales. Der Darling River ist mit seinen 2,7 Kilometern ebenfalls der längste des Landes. Er entspringt in den Westhängen der Great Dividing Range und mündet im Murray River.
Offizielle Landessprache Australiens ist Englisch. Australien ist aber aufgrund der verschiedenen Einwanderer u.a. aus Griechenland ein multikulturelles Land. Darüber hinaus kommen noch die Dialekte der Aborigines. Hierbei handelt es sich um die Ureinwohner des Landes.
Einreisen können, wer einen noch sechs Monate gültigen Reisepass besitzt. Dazu kommt, dass man ein Visum beantragen muss. Möglich ist dies direkt über das Reisebüro, das Internet oder die australische Botschaft selbst.
Das Gesundheitssystem in Australien ist gut aufgestellt. Für Einreisewillige empfehlen sich jedoch einige vorbereitende Maßnahmen, wie eine Impfung gegen Hepatitis-A, Typhus, Polio, Diphtherie und Tetanus. Man muss in Australien gefasst sein darauf, dass Mücken und Insekten vorherrschen. Gegen diese und durch sie übertragende Viruserkrankungen schützen hautbedeckende Kleidungsstücke sowie vor Ort erhältliche insektenabweisende Mittel. Ebenfalls sollte man seine Haut mit Sonnenschutzmittel schützen.
Die Hauptstadt Australiens ist Canberra. Mit 350 000 Einwohnern ist die Stadt nur die achtgrößte des Landes.