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Reisen, Ferien, Urlaub
Mallorca – auch nach 40 Jahren immer noch beliebt
Auch noch nach 40 Jahren, seitdem die Deutschen damit begonnen haben Mallorca für sich “einzunehmen” (teilweise war sogar auch die Rede davon, dass Mallorca das damals – vor der Wiedervereinigung – 12. Bundesland sei) und auch die dortige Infrastruktur “deutsch-freundlich” ausgebaut wurde, gibt es für viele Deutsche immer noch sehr Gründe, warum sie ausgerechnet auf Mallorca Urlaub machen. Man kann hier sogar sagen, dass von den Deutschen bereits die 3. Generation bzw. teils die 4. Generation regelmäßig nach Mallorca reist (teils sogar zusammen, wohnend in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung, die auf Mallorca inzwischen beliebteste Unterkunftsform).
Was Mallorca für die Deutschen als Urlaubsort so begehrenswert macht, ist vor allem die
abwechslungsreiche und große Auswahl an Stränden und an Buchten. Abschrecken lassen dürfen sich die Touristen, die auf Strandurlaub und Familienurlaub aus sind allerdings nicht von dem “Partytourismus”. Diese Art von Urlaub hat in den letzten Jahren zwar etwas nachgelassen (auch weil sich die Mallorquiner nicht mehr alles gefallen lassen und auch die Regierung offensiv Umweltschutz auf der Insel betreibt). Heute finden daher auch ältere Menschen auf der Sonneninsel Mallorca die Erholung, die sie sich gewünscht haben.
Allgemein jedoch bietet Mallorca eine für die meisten Urlauber doch ungeahnte Vielfalt an Landschaften und damit verbundener Ruhe. Mallorca mit dem Fahrrad entdecken kann heute genauso gut gebucht werden, wie auch ein reiner Strandurlaub im Rahmen von einer Pauschalreise. Auf keinen Fall auslassen sollte man aber einen Besuch in der Inselhauptstadt Palma. Die dortige Hauptsehenswürdigkeit ist unbestritten die gotische Kathedrale La Seu, gelegen im Süden der Altstadt, unweit der Küste. Wenn man Glück hat, dann bekommt man vielleicht im Sommer auch ein oder sogar mehrere Mitglieder der spanischen Königsfamilie zu Gesicht, die hier traditionell ihren Urlaub im Königspalast La Almudaina. Von diesen Gemäuern aus regierten schon die Könige von Mallorca ihr kleines und nicht lange bestehendes Königreich.
Reise Wettbewerbe
Sommer, Sonne, Sonnenschein – Ferienzeit ist die schönste Zeit im Jahr. So pilgern Jahr für Jahr Reisewillige in den Süden, direkt der Sonne entgegen. Auf den Flughäfen gilt langes anstehen, bei Reisebüros klingeln die Kassen und sowieso fällt jedem das Leben etwas leichter in dieser Zeit.
Leider kann sich nicht Jedermann Ferien leisten und den Sommer am Stand, am Meer oder einfach in der Ferne verbringen. Da helfen Wettbewerbe und Gewinnspiele. Wer kein Geld hat kann seine Ferien gewinnen. Bei Gewinnspielen mitmachen macht Spass, geht schnell und bieten die Möglichkeit völlig kostenlos weit weg von zu Hause seine Ferien zu verbringen.
Bei den Verlosungen winken oft satte Preise. Eine Reise in die Malediven oder einen Strandurlaub am besten Platz in Dubai kommt nicht selten vor. Meist gibt es dazu gleich noch ein bisschen Taschengeld, so dass wirklich kein einziger Cent in Hand genommen werden muss. Viel Glück und viel Spass beim gewinnen auf einem der grossen Gewinnspiele Portale.
Die besten Hotels in London
Welches Hotel in London für Sie am besten ist, hängt in erster Linie davon ab, zu welchem Zweck Sie sich an der Themse aufhalten. Wer geschäftlich in die britische Hauptstadt kommt, wird wohl unter den zahlreichen Hotels in London eines im Bezirk City wählen, in dem sich die meisten Finanzinstitute und Unternehmen angesiedelt haben. Empfehlenswert ist hier das Crowne Plaza London – The City **** an der New Bridge Street, von dem aus viele Ziele im CBD (Central Business District) nur wenige Geh- oder Fahrminuten entfernt sind, U-Bahn und Bahnhof mit direktem Anschluss zur Eurostar-Fähre sind in unmittelbarer Nähe des Hotels. Zum Flughafen City beträgt die Entfernung 14, nach Heathrow 30 und nach Gatwick 50 Kilometer. Das Crowne Plaza bietet Geschäftsreisenden rund um die Uhr alle Einrichtungen, die einem das heimische Büro ersetzen können, der Preis von etwa 310 € für eine Nacht beinhaltet auch kostenlosen Internetzugang im Zimmer.
Ab etwa 180 € pro Übernachtung kommt man im Chamberlain Hotel *** an den Minories preiswerter unter, der Internetanschluss im Zimmer ist ebenfalls inklusive, der Tower und die U-Bahn sind nur wenige Gehminuten entfernt. Das ebenfalls zentral an der Osborne Street gelegene City Hotel *** kostet ab etwa 100 € pro Nacht, der Zugang zum Internet muss extra bezahlt werden.
Viele Hotels in London liegen in der Nähe von Sehenswürdigkeiten und sind für Touristen ideal. Wer Hyde Park, das Victoria und Albert Museum, die Royal Albert Hall, den Harrods Store oder die Sloane Street auf seinem Reiseprogramm hat, bucht am besten ein Hotel im Bezirk Knightsbridge, vom Flughafen Heathrow etwa 30 Fahrminuten entfernt. Von den Hotels in London in dieser Gegend ist das Rembrandt **** am Thurloe Place empfehlenswert, 120 € pro Nacht sind für die geräumigen Zimmer und das Serviceangebot nicht zu viel.
China town oder Soho sind am besten von Hotels in London aus erreichbar, die sich in der Gegend um Covent Garden befinden. Das Strand Palace Hotel *** liegt zwischen Covent Garden und der Themse, Somerset House und die St. Paul’s Kirche sind nur einige Gehminuten entfernt. Für 98 € pro Nacht eines der preiswertesten Hotels dieser Klasse unter den Hotels in London.
Augsburg – Stadt mit Geschichte und Geschichten
Die „Fuggerstadt“ Augsburg liegt im Alpenvorland auf einer Höhe von 494 m üNN im Südwesten von Bayern (Regierungsbezirk Schwaben) an der Mündung der Wertach in den Lech. Der Naturpark „Augsburg – Westliche Wälder“ und das viele Grün im Stadtgebiet sowie die zahlreichen historischen Bauwerke machen Augsburg zu einem beliebten Ziel für Städtereisen; aufgrund der langen Tradition als bedeutende, weltoffene Handelsstadt haben Sie als Besucher sicher kein Problem, ein adäquates Hotel in Augsburg zu finden.
Der Name der Stadt geht zurück auf das römische „Augusta vindelicorum“, das im Jahr 15 v. Chr. als Militärlager gegründet worden war; damit zählt Augsburg zu den ältesten Städten Deutschlands. Durch die günstige Lage an Flüssen und Handelsstraßen entwickelte sich Augsburg im Mittelalter zu einem sehr wichtigen Wirtschafts- und Finanzzentrum, wofür v.a. die Kaufmannsfamilien der Fugger und Welser verantwortlich waren. Den Wohlstand und die Bedeutung der Stadt belegen die zahlreichen historischen Gebäude; es gibt hier insgesamt 1.226 eingetragene Baudenkmäler, die rund 1,6 % des gesamten Gebäudebestandes repräsentieren. Für eine Stadtbesichtigung empfiehlt sich ein zentral gelegenes Hotel in Augsburg , als Alternative finden Sie aber auch in der näheren Umgebung ruhige Übernachtungsmöglichkeiten im Grünen.
Bei einem Stadtrundgang können Sie die Zeugnisse aus den verschiedenen Epochen besichtigen, z.B. die Reste der Via Claudia Augusta aus der Römerzeit oder Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit dem Fünfgratturm und dem Wertachbrucker Tor. Im Mittelalter entstanden viele sakrale Bauwerke, das bedeutendste Gebäude ist der Dom „Unsere Liebe Frau“ mit den beiden 62 m hohen Türmen; er wurde urkundlich bereits im Jahr 823 erwähnt und enthält romanische und gotische Fresken sowie Tafelbilder von Hans Holbein d.Ä. Einen Besuch wert sind auch die katholische Basilika „St. Ulrich und Afra“ aus dem 15. Jahrhundert mit der direkt angebauten evangelischen Ulrichskirche und die St.-Anna-Kirche (erbaut 1321), die eine Grabkapelle der Familie Fugger enthält. Die Wahrzeichen von Augsburg sind der 70 m hohe Perlachturm und das Rathaus (erbaut 1615-20), es gilt als bedeutendster Renaissance-Profanbau nördlich der Alpen; wie das Zeughaus (1607) wurde es von Stadtbaumeister Elias Holl errichtet. Die Augsburger Prachtbrunnen (Augustus-, Merkur-, Herkulesbrunnen) symbolisieren die drei Stände der Stadt, und die Fuggerei (gegründet 1521) als älteste Sozialsiedlung der Welt darf bei einem Stadtrundgang natürlich ebenfalls nicht fehlen. Augsburg hat aber neben viel Geschichte auch Geschichten zu bieten – im Theater der Augsburger Puppenkiste.
Urlaub mit einem Hausboot
Erst seit einigen Jahren sind Hausboote wieder schwer im Kommen. Davor war es lange Zeit ruhig geworden, um die schwimmenden Urlaubshäuser, welche einst sogar einmal in einem Hollywood Film verewigt wurden.
Hausbooturlaub ist ein neuer Trend, den immer mehr Menschen ausprobieren wollen. Das liegt vor allem daran, dass man für das Fahren eines Hausbootes im Grunde keine spezielle Ausbildung oder einen Bootsführerschein benötigt. Es reicht meist lediglich eine gute Einweisung und schon kann man mit einem Hausboot die unterschiedlichsten Flüsse befahren.
Welche Flussreisen mit dem Hausboot sind aber besonders beliebt?
Für Menschen, die zum ersten Mal mit dem Hausboot unterwegs sind, empfiehlt sich besonders eine Reise auf einem heimischen Gewässer zu machen. Besonders schön ist sicherlich die Mecklenburgische Seenplatte. Dort gibt es unzählige kleinere und größere Wasserstraßen. Man kann dort mit dem Hausboot auf allerlei Wasserwegen sogar bis in den Spreewald gelangen. Eine Tour, die sicherlich einige Zeit erfordert, aber unheimlich Freude bereitet.
Besonders beliebt für einen Hausbooturlaub übrigens die Loire und die Flüsse Frankreichs im Allgemeinen. Kein Wunder, denn dort kann man wunderbar entspannt reisen und zugleich unglaublich schöne Sehenswürdigkeiten bestaunen. Man denke nur an all die Schlösser entlang der Loire… Auch auf dem Canal du Midi werden oftmals Urlaube mit dem Hausboot angeboten. Und dann wären da natürlich noch die vielen Kanäle in den Niederlanden, welche sich ebenfalls exzellent mit dem Hausboot erkunden lassen. Dasselbe gilt für viele Flüsse Italiens und auch für Osteuropa. Dort wird Hautbooturlaub immer beliebter.
Natürlich ist ein Hausbooturlaub nicht nur auf Flüsse beschränkt. Auch auf Seen liegen mittlerweile zahlreiche Hausboote vor Anker – und auch auf dem Meer sind diese Art von schwimmenden Wohnungen keine Seltenheit mehr.
Reiseziel Münster
Reisen innerhalb Deutschlands sind eine wunderbare Gelegenheit, die eigene Heimat besser kennenzulernen. Eines der schönsten Ziele in Nordrhein-Westfalen ist sicherlich Münster und das umliegende Münsterland. Dort bemerkt man nämlich nichts von den Industriestädten des Ruhrgebietes. Hier erlebt man ein anderes NRW: viele Grünanlagen, Spazier- und Wanderwege und nicht zuletzt einige überaus interessante Sehenswürdigkeiten. Münster ist eine sehr geschichtsträchtige Stadt, denn dort wurde der Westfälische Friede zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges geschlossen. Doch auch in der Kirchengeschichte spielte Münster immer wieder eine besonders wichtige Rolle. Über Jahrtausende lag in der Stadt eine Hochburg der Katholiken, welche ihr Gebiet bis aufs Äußerste verteidigte. Bis heute ist Münster Bischofssitz – und wer durch die Straßen der Stadt geht, kommt an zahllosen Kirchengebäuden vorbei. Am prachtvollsten ist wohl der gotische Dom St. Paul. Besonders zum Glockenspiel, welche s täglich um 12 Uhr erklingt, versammeln sich viele Menschen um die Kirche. Ebenso interessant sind jedoch die sogenannte “Überwasserkirche” oder Liebfrauenkirche und die Lambertikirche.
Münster ist übrigens die Stadt mit den meisten Fahrrädern und Radfahrern in Deutschland. Wer dort als Urlauber eine spontane Radtour unternehmen möchte, findet überall Leihfahrräder. Dann kann es zum Beispiel vorbei gehen am imposanten gotischen Rathaus oder an der barocken Fassade des Erbdrostenhofs hin zum Münsteraner Residenzschloss. Wer sich für Pferde interessiert, dem sei gesagt, dass in jedem Sommer vor historischer Kulisse ein großes Reitturnier stattfindet. Doch das Schlossgebäude – erbaut von Johann Conrad Schlaun – an sich und vor allem der weitläufige Park, in dem man herrlich spazieren gehen kann, sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
Eines der beliebtesten Urlaubsziele: die Türkei
Das Land am Bosporus, das Land am Mittelmeer, das Land am Schwarzen Meer – Sie wissen längst, dass es sich hier nur um die Türkei drehen kann. Dieses Land hat sich zu einem der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen herauskristallisiert. Kein Wunder, in der Türkei kann man viel erleben. Vor allem Geschichtliches und Kulturelles wird hier großgeschrieben. Aber auch landschaftlich hat das Land einiges zu bieten. Wann kommen Sie in die Türkei?
Eine Reise in die Türkei kann auf unterschiedliche Arten erfolgen. Das schnellste ist das Flugzeug. Flughäfen gibt es über das ganze Land verstreut und auch von Deutschland aus wird aus allen großen Städten die Türkei angeflogen. Man kann sich aber auch in den Zug setzen oder sogar mit dem Schiff fahren, wobei letzteres eine wohl etwas unkonventionelle Anreise wäre. Aber wenn man Zeit mitbringt, dann kann man gemütlich durchs Mittelmeer schippern. Eine weitere Möglichkeit: das eigene Auto. Warum auch nicht? So weit ist die Türkei nun auch wieder nicht von Deutschland entfernt. Das kann man natürlich nur dann machen, wenn man auch länger Urlaub macht. Vier Wochen zum Beispiel, dann lohnt sich das sehr wohl.
Am einfachsten ist es wohl, wenn man fliegt und sich vor Ort ein Auto mietet. Das hat den Vorteil, dass man immer mobil ist und sich seine Ziele selbst aussuchen kann. Da können geschichtsträchtige und sehenswerte Städte wie Istanbul, Izmir, Ankara oder auch Antalya unsicher gemacht werden. Oder man fährt an den Küsten der Meere entlang und geht jeden Tag an einem anderen Strand baden. Oder aber, man besucht das Landesinnere und kommt vielleicht mit den gastfreundlichen Türken ins Gespräch. Die Türkei auf eigene Faust erkunden, das ist nicht nur etwas für Abenteurer.
Natürlich kann man sich auch einer Reisegruppe anschließen und eine Rundreise buchen. So wird man automatisch an die bevorzugten Touristenorte gefahren und muss sich um nichts kümmern. Reisen in die Türkei, das ist Urlaub, wie man sich ihn vorstellt. Dank der günstigen Lage des Landes ist hier immer ein warmer Ort zu finden. Das Mittelmeer macht es möglich. Und wann kommen Sie in die Türkei und lernen dieses faszinierende Land kennen?
Mit Badeschuhen an den See
Ein warmer Sommertag. Die Sonne scheint vom Himmel und es ist fast unerträglich heiß. Da zieht es viele ins Freibad oder, noch besser, zum nächstgelegenen See. Der Eintritt ist frei und man ist umgeben von Natur pur.
Auf die gleiche Sauberkeit wie in öffentlichen Bädern sollte man aber nicht hoffen. Deshalb sind Wasserschuhe an einem See – wie auch an einem Fluss oder Bachlauf – absolut unverzichtbar.
Glasscherben und Müll
In der Regel ist man nicht der einzige Mensch der auf die Idee kommt zu Baden. Seen sind oft sehr beliebte Treffpunkte für sämtliche Altersklassen, und leider hinterlassen nicht alle die Umgebung so, wie sie sie aufgefunden haben. Aus Seen und Flüssen werden immer wieder die kuriosesten Gegenstände herausgefischt. Von Verpackungen bis hin zu Klappstühlen findet sich da einiges. Meist aber werden harmlosen Badegästen Glasscherben zum Verhängnis. Mit etwas umweltbewussteren Verhalten gäbe es zwar diese Probleme nicht, aber bis diese Mentalität in den Köpfen verwurzelt ist kann man mit Badeschuhen diese Gefahren vermeiden.
Steine
Meist sind die Ufer von Seen nicht mit Sand gesäumt, sondern mit Steinen. Auch der Grund sieht nicht anders aus. Zwar sind die Steine – vor allem bei leichter Strömung – rund und nicht spitzig, aber für viele ist es trotzdem kein angenehmes Gefühl darauf zu treten. Dieses Problem verschwindet mit Badeschuhen komplett.
Lange Zeit wurden Badeschuhe als sehr unpopulär, langweilig und spießig angesehen. Spätestens mit dem Flip Flop – Trend sollte das eigentlich der Vergangenheit angehören. Trotzdem sieht man nur wenige beschuhte Füße an Seeufern. Dabei gibt es aber so viele unterschiedliche Modelle, Formen und Farben – von spießig ist da keine Spur mehr. Ob man nun eher Schlappen, Flip Flops, sandalenartige oder komplett geschlossene Badeschuhe bevorzugt ist jedem selbst überlassen.
Einen besonderen Stellenwert
In der Esoterik, vor allem im Bereich Hellsehen und Wahrsagen nimmt der Bereich Kartenlegen einen nicht unbeträchtlichen Stellenwert ein. Verwendet werden entweder spezielle Motivkarten – Tarot- oder Zigeunerkarten – oder aber normale Spielkarten, die in speziellen Legemustern dem Kartenleger und dem Auskunft suchenden Informationen über den derzeitigen Zustand einer Situation, aber auch Auskunft über die Ängste, Sorgen und die zukünftigen Entwicklungen der Betroffenen geben. Entwickelt wurde das Kartenlegen bereits im frühen Mittelalter im fernen Osten, wobei damals noch Holz- oder Steinplättchen mit den entsprechenden Motiven verwendet wurden. Über fahrendes Volk wurde das Kartenlegen im Späten Mittelalter nach Europa gebracht und vor allem auf Märkten ausgeübt. Allerdings hatte diese Tätigkeit lange Zeit einen schlechten Ruf, da das fahrende Volk gesellschaftlich nicht anerkannt war und nur wenige wagten es, offen zu bekennen, dass sie einen kartenlegenden Wahrsager aufsuchten. Dies änderte sich erst im 18. und 19. Jahrhundert, als der Okkultismus in Europa gesellschaftsfähig wurde und Damen und Herren sich im Rahmen von größeren und kleineren Gesellschaften mit der Wahrsagerei und dem Kartenlegen die Zeit vertrieben. Im 20. Jahrhundert erlebte das Kartenlegen immer wieder Höhen und Tiefen, ist jedoch nie gänzlich verschwunden. Im Zuge des Wiederauflebens der Esoterik in den letzten Jahrzehnten nimmt es einen sehr wichtigen Stellenwert ein. Für das Kartenlegen sind keine faktischen Informationen notwendig, die Interpretation erfolgt ausschließlich aufgrund der Positionen der Karten in einem konkreten Legesystem. Gute Hellseher und Kartenleger können aufgrund der Fragestellung und der Reaktion auf die Deutung der Karten in der jeweiligen Position im System des Öfteren bereits ein Bild machen und sensible Personen verstehen es, auch unangenehme Interpretationen in ihrer Bedeutung abzuschwächen, sodass vorhandene Ängste beim Fragenden nicht überhand nehmen.
Für den interessierten Laien gibt es eine Vielzahl von Kartensystemen mit den entsprechenden Anleitungen und mit Übung und der zunehmenden Erfahrung kann man auch heute eine Gesellschaft unterhalten und den einen oder anderen Blick in die Zukunft werfen.
Städtereise nach Köln
Die meisten Menschen denken bei dem Wort Köln entweder an den Dom oder an den Karneval, dabei hat die Millionenstadt am Rhein eine Menge mehr zu bieten.
Kölns Geschichte beginnt als „Colonia Agrippina“, einer der wichtigsten Standorte der Römer in Germanien. Im Mittelalter ist Köln nicht minder interessant und steigt zu einer der führenden Handelsstädte der damaligen Zeit auf. Erfolgreich wird die Stadt durch ihre exponierte Lage am Rhein.
Bis heute spielt der Fluss im Kölner Alltag eine Rolle, denn die Kölner Altstadt mit ihren wunderschönen alten Giebelhäusern, den vielen gemütlichen Kneipen, Brauhäusern und kleinen Spezialitätenrestaurants, liegt unmittelbar am Ufer des Rheins. Hier kann man am Abend bummeln, ein Kölsch trinken und einen „Halven Hahn“ essen, ein Roggenbrötchen mit Käse.
Mittelpunkt und Wahrzeichen der Stadt aber ist der gotische Dom, das dritthöchste Kirchengebäude der Welt, mit dem Schrein der heiligen Drei Könige. Direkt neben dem Dom befinden sich das Römisch-Germanische Museum mit vielen interessanten Exponaten und auch die Hohe Straße und der Komödienstraße, die Einkaufs- und Flaniermeilen der Stadt.
Wer im Winter nach Köln kommt, der kann einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt erleben und nicht zu vergessen der Kölner Karneval, der immer wieder ein gutes Beispiel für den sprichwörtlichen rheinischen Frohsinn ist.
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