Monats-Archive: August 2010

Reise-Trend 2010: Urlaub am Nord- und Ostsee

Fernreisen sind aufregend – doch für einen herrlichen Badeurlaub und perfekte Entspannung müssen Sie gar nicht weit fahren oder fliegen: Nord- und Ostsee haben mit ihren verschiedenen Seebädern und Inseln für jeden Geschmack das Richtige zu bieten.

Wenn Sie große Wellen lieben und die Kraft der Elemente hautnah spüren wollen, könnte Sylt Ihr Traumziel sein. Die nördlichste deutsche Nordseeinsel mit ihren Dünen und rund 40 km goldenem Sandstrand hat viele Fans – von Otto Normalverbraucher bis hin zur Schickeria. Da lohnt es sich, vor der Abreise ein wenig über Bademode nachzudenken. Mögen Sie Glitzer und Glamour, oder lieben Sie es, ganz so wie der liebe Gott Sie einst schuf, ins Meer zu hüpfen? Auf Sylt geht beides, denn neben Textilstränden gibt es auch viele Kilometer FKK-Strand.

Mehr Meer und weniger Prominenz bietet Ihnen hingegen Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland, auf deren vorgelagerter Badeinsel Sie einsame Traumstrände finden – und womöglich mehr Robben als Menschen sehen.

Wer die Nordsee etwas zahmer erleben möchte, kann in Büsum das faszinierende Schauspiel von Ebbe und Flut besonders gut erleben. Wattwandern ist hier angesagt, und zu Ihrer Bademode sollte auf jeden Fall ein Sonnenhut gehören, der Sie im Watt vor den Strahlen schützt. Möchten mal wieder Sand zwischen den Zehen spüren, so ist das nahe gelegene St. Peter-Ording mit seinem extra breiten Sandstrand ein schönes Ziel.

Für manche Nordsee-Fans ist die Ostsee gar kein richtiges Meer – aber ist das überhaupt wichtig? Denn wunderschön ist es an den Stränden Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns allemal.

Zu den beliebtesten Sommerzielen an der Ostsee gehört die Insel Rügen. Das größte deutsche Eiland lockt Urlauber nicht nur mit schönen Stränden, sondern auch mit einer besonders abwechslungsreichen Landschaft. Höhepunkte sind der Königsstuhl – die Kreidefelsen wurden von dem romantischen Maler Caspar David Friedrich verewigt – und die Nachbarinsel Hiddensee, auf der es ohne Autoverkehr besonders beschaulich zugeht.

Östlich von Rügen liegt die Insel Usedom. Vor Zeiten der Wiedervereinigung war Bademode hier kein heißes Thema – man ließ sie einfach weg und erfreute sich an nahtloser Bräune. Inzwischen gibt es sowohl Textil- als auch FKK-Strände hier, denn im Urlaub soll ein jeder nach seiner eigenen Façon selig werden.

Im Karneval nach Köln reisen

Karneval – „die fünfte Jahreszeit“ – und Monate der Jecken. Köln als eine Hochburg dieses rheinischen Festes befindet in den Tagen zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch im Ausnahmezustand. Es ist in jedem Fall eine Reise wert, das bunte Treiben in der Domstadt einmal live mitzuerleben. Wer plant, am Kölner Karneval teilzunehmen, der sollte Reise und Hotel sehr frühzeitig buchen. Auf Grund der vielen Besucher, sind diese nämlich schnell ausgebucht.

Karneval beginnt offiziell am elften November um 11.11 Uhr. Nach Weihnachten, Silvester und Neujahr fängt zunächst der sogenannte Sitzungskarneval, bei welchem Redner und die berühmten Funkenmariechen für allgemein gute Stimmung sorgen, an. Um Punkt 11Uhr und 11Minuten an Weiberfastnacht wird jedes Jahr der bunte Straßenkarneval in Köln eröffnet. Hier läuft man bunt kostümiert durch die Gegend und kann an zahlreichen Ständen leckere Snacks wie eine Bratwurst und Getränke zu sich nehmen. Gern werden während dieses Volksfestes auch alkoholische Getränke konsumiert. Während dieser Zeit ist das sogenannte „Bützen“ überall erlaubt. Dabei handelt es sich um ein kleines Küsschen. Jeder kann von jedem „gebütz weede“.

Das Besondere am Kölner Karneval ist, dass hier besonderer Wert auf kreative Kostüme gelegt wird. Statt Massenware werden häufig Eigenkreationen vorgeführt. Allen Jecken ist die Musik der Höhner, der Bläck Fööss, der Räuber und der Paveier bekannt. Songs werden lautstark mitgesungen und die Stars des Karnevals gefeiert. Ein besonderes Highlight des Kölner Karnevals ist der Rosenmontagszug. Hier fahren bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltete Festwagen durch die Innenstadt und verteilen an alle Zuschauer reichlich Kamelle. Der Ausruf „Kölle Alaaf!“ ist durch alle Straßen während dieser Tage zu vernehmen bis am Aschermittwoch Karneval plötzlich vorbei ist.

Link: Köln Reiseführer

Sommerzeit ist Reisezeit

Es gehört zur Menschheit dazu, das Reisen. Nicht jeder Mensch verspürt den Drang, eine Reise tun zu müssen, gleich stark und machen Menschen wollen am Liebsten niemals das zu Hause verlassen und gar nicht verreisen. Der Großteil der Bevölkerung vieler Herren Länder möchte aber den Rest der Welt erkunden und sich zumindest ein Mal im Jahr eine Auszeit vom Alltag nehmen und die üblichen vier Wände für einen bestimmten Zeitraum verlassen. Die Art und Weise, wie man verreist, ist ebenso vielfältig wie die Reisenden an sich. Viele möchten sich einfach erholen und am Liebsten gar nichts tun, außer Faulenzen und sich verwöhnen lassen. Andere wiederum möchte einen sehr aktiven Urlaub erleben und so viele und verschiedenartige Sportmöglichkeiten wie nur möglich ausprobieren. Wiederum andere wollen Land und Leute des Reiseziels kennenlernen und erstreben einen Kultururlaub. Die ganz Verwegenen unter den Reisenden möchten gerne unbekannte Reiseziele erforschen und das Urlaubsdomizil mit niemand anders teilen müssen. Auf Columbus Füssen sozusagen, gilt es neue Regionen zu entdecken und das Abenteuer zu erleben. Jeder, der schon einmal Urlaub genossen hat, weiß es, diese wenigen Tage im Jahr scheinen wie im Flugs zu vergehen. Da mag die Weisheit „die Vorfreude ist die schönste Freude“ wahrlich vielfach zutreffen. Ist der langersehnte Urlaub erst mal da, ist man auch schon mitten drinn und ehe man es sich versieht sind die schönen Tage auch schon um und man findet sich in seinem eigenen zu Hause wieder. Besonders in unseren Breiten findet der Großteil der Urlaubsreisen in den Sommermonaten statt. Dies vor allem auch aufgrund der Ferienregelungen an den Schulen, die kaum eine andere Reisezeit zulassen. Kinderlose Paare oder Senioren bevorzugen es eher außerhalb der Sommermonate zu verreisen, um der großen Reiseflut zu entgehen. An diesen Zeiten, muss man sagen, sind viele Reiseangebote auch erheblich günstiger, da Fluglinien und Beherbergungsbetriebe zusehen müssen, ihre Kapazitäten auslasten zu können.

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