Asien

Türkeiurlaub mit Kind und Kegel

Endlich stehen die großen Ferien vor der Tür und der Familienurlaub ist längst gebucht. Diesmal geht es für Groß und Klein an die Sonnenstrände der Türkei.

Zwei Wochen voller Entspannung, Badespaß und viel gemeinsamer Zeit mit den Kindern warten. Langsam wird es Zeit die letzten Reisevorbereitungen zu treffen, was noch einmal einigen Stress bedeutet, wenn Besorgungen oder Behördengänge kurz vor dem Reisestart organisiert sein wollen. Wenn Sie Ihre ganz persönliche Checkliste für den Familienurlaub in der Türkei erstellen, nutzen Sie doch einfach die unzähligen Möglichkeiten des Internets, um sich noch gezielter auf Land und Leute einzustellen. Hunderte von Fotos voller Sonne und Lebensfreude oder Reiseberichte anderer Menschen steigern die Vorfreude und lindern die Belastung der Vorbereitungen.

Überprüfen Sie rechtzeitig vor dem Reiseantritt unbedingt die Gültigkeit Ihrer Dokumente. Für die Einreise reicht bereits der Personalausweis, den Kleinen der Kinderreisepass oder der Kinderausweis, wogegen vorläufige Dokumente vereinzelt schon Probleme am türkischen Flughafen bereitet haben. Vorab können Sie Ihr Urlaubsziel beziehungsweise die Region virtuell erkunden und für sich und ihre Kinder interessante Ausflugsziele oder andere Aktivitäten vormerken. Nehmen Sie das Nötigste an Kosmetik, Medikamenten und Sonnenschutz mit ins Reisegepäck, damit Sie in den ersten Urlaubstagen gut versorgt sind. Was weiter benötigt wird, lässt sich vor Ort besorgen, wenn sich der Reisestress gelegt hat. Dabei muss allerdings wie in alten Vor-Euro-Zeiten wieder der Kopf zum Umrechnen der Währungen benutzt werden, da am Bosporus und der türkischen Riviera mit der Lira gezahlt wird. Als Faustregel gilt hier die Formel: zwei türkische Lira für einen Euro. Das Preisniveau im Land ist deutlich niedriger als in der deutschen Heimat und in fast allen Geschäften gehört das Feilschen einfach zum guten Ton.

Malaysia

Malaysia, ein Staat in Südostasien, der im Westen an Thailand, im Osten an Indonesien und  an das Sultanat Brunei grenzt, ist schon seit vielen Jahren ein beliebtes Urlaubsziel von vielen Europäern. Im Süden von Malaysia erstreckt sich der Stadtstaat Singapur. Das Staatsoberhaupt von Malaysia ist Yang di-Pertuan Agong, der König Malaysias. Dieser wird alle fünf Jahre aus neun Adelsträgern gewählt. Malaysia ist daher eine der wenigen Wahlmonarchien, die es auf der Welt gibt. Das Parlament von Malaysia ist nach britischem Vorbild gestaltet und besteht aus Ober- und Unterhaus.

Hauptstadt von Malaysia ist Kuala Lumpur, wo allein 2 Millionen der 28 Millionen Einwohner von Malaysia leben. Hier befindet sich auch das Handels- und Finanzzentrum des Landes. Das Klima in Malaysia ist äquatorial geprägt und wird von April bis in den Oktober hinein durch den Südwestmonsun beeinflusst. Das Wetter im Oktober bis Februar wird indes bestimmt der Nordostmonsun geprägt. Hohe Tagestemperaturen sind in Malaysia an der Tagesordnung bei einer Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent, doch die Nächte können relativ kühl werden. Die Hauptregenzeit im Osten des Landes ist von November bis Februar, an der Westküste im August und im September. Angenehme Wassertemperaturen von 26 °C locken indes in den Monaten März bis Juli.

Malaysia ist ein multiethnisches und auch multireligiöses Land. Die Prägung dort ist stark islamisch. Kleidung und auch Verhalten sollte man als Tourist den örtlichen Gepflogenheiten anpassen und diese auch respektieren.

Reist man nach Malaysia, so sollte ein ordentlicher Impfschutz der Reise vorangehen, und zwar gegen Tetanus, gegen Diphtherie, gegen Poliomyelitis und gegen Hepatitis A. Hält man sich länger als vier Wochen in Malaysia auch, so ist auch eine Impfung gegen Hepatitis B, gegen Typhus, Tollwut und Japanische Encephalitis empfehlenswert.

Bezahlt wird in Malaysia mit Ringgit. Geldtausch wird in den Touristenzentren oder in Banken empfohlen. Akzeptanzstellen gibt es in Malaysia aber auch für alle Kreditkarten mit

dem Cirrus- oder Maestro-Symbol.

Dieser Gastartikel ist von Jörg  geschrieben worden, der sonst üblicherweise zu den Themen EDV Transporte und Serverschränke berichtet.

Reiseland Indien

Indien hat doch einiges mehr zu bieten als Bollywood, Yoga und historische Bauwerke, der folgende Text gibt einen kleinen Überblick über interessante Aspekte einer Indienreise.

Indien ist einer der größten und bevölkerungsreichsten Staaten der Welt und hat auf einer Fläche von über 3 Millionen km² mehr als 1,2 Milliarden Einwohner. Das Staatsgebiet umfasst 28 Bundesstaaten, es werden über 100 verschiedene Sprachen gesprochen. Neben den 20 Verfassungssprachen wird auch häufig Hindustan, Rajasthni, Rajasthans und Mizo genutzt. Im Norden wird Indien vom höchsten Gebirge der Welt – vom Himalaya – begrenzt, im Süden bildet der indische Ozean eine natürliche Grenze.

Alleine diese groben Eckdaten, die nur die die wesentlichsten Fakten über dieses asiatische Land aufzählen, zeigen, wie sehr Indien von extremen Kontrasten geprägt ist. Die starken klimatischen Unterschiede, die vielen Sprachen, die gigantischen Menschenmassen in den Städten, der Kontrast zwischen extremer Armut und großem Reichtum… All dies machen den Reiz und die Faszination dieses Subkontinents aus und geben ihm ein charakteristisches und unverwechselbares Flair.

Wer je nach Indien gereist ist, der wird es bestätigen: Die vielen Menschen auf den Straßen, in den stets überfüllten Zügen und Bussen, der – für europäische Verhältnisse – extrem chaotische Verkehr, die Gerüche, die unbekannten, exotischen Speisen und die unbekannten Gewürze bilden ein Szenario, das dem Reisenden wohl für immer in Erinnerung bleiben wird. Ein einziger Einkaufsbummel auf einem der lokalen Märkte ist sicherlich für jeden Touristen ein spannendes Erlebnis und ein Besuch der vielen Straßencafés ist mit Sicherheit lohnend.

Doch über das exotische Alltagsleben hinaus, gibt es natürlich in Indien viele andere Dinge, die für Touristen interessant und attraktiv sind. So ist z. B. die allgegenwärtige Präsenz der Religion (auch im Alltag wird immer wieder gebetet) für Indien bezeichnend. Viele Religionen der Welt haben ihren Ursprung in diesem Subkontinent (Hinduismus, Buddhismus, Jainismus) und Indien ist eine der ersten Hochkulturen, die die religiöse Entwicklung des Planeten entscheidend geprägt hat. Bereits ab dem 13. Jht. v. Ch. berichten die Veden und später die Upanishaden über mythologische und religiöse Themen und hatten dadurch entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Hinduismus. Parallel zur Religion entwickelte sich übrigens mit Ayurveda und Yoga das erste umfassende Gesundheitssystem, das auch heute praktiziert wird. Und obwohl heute Yoga weltweit unterrichtet wird, ist doch Indien das Land in dem diese spannende und gesunde Bewegungstechnik entwickelt wurde.

Indien, dieses Land, das bei den Themen Geschichte, Kultur, Religion und Natur nahezu überreich gesegnet ist, ist also auf alle Fälle eine Reise wert, und egal für welches Thema sich der Besucher interessiert, das Land hat auf alle Fälle wirklich Wunderbares zu bieten.

Türkei

Der Freitag gilt in der islamischen Kultur der Türkei als der wichtigste Tag der Woche. An diesem Tag finden hier die Freitagsgebete der Moslime statt. Klimatisch ist in der Türkei – direkt an der Ägäis – der Sommer sehr heiß: im Juli und August liegen die Temperaturen deutlich über 30 Grad. Auch während der Nacht liegen die Temperaturen oftmals über 20 Grad. Dadurch ist die ideale Reisezeit – speziell an der Küste im Westen und Süden des Landes im Mai, Juni, September und Oktober. Bei Antalya an der türkischen Riviera ist es auch außerhalb dieser Monate angenehm. Wer bis zu drei Monaten in der Türkei bleiben möchte, benötigt hierfür lediglich Reisepass oder Personalausweis. Bei der Einreise mit dem Auto ist das Fahrzeug im Reisepass einzutragen. In der Türkei kann man mit Euro, EC- oder Kreditkarte bezahlen. In kleineren Orten sollte man idealerweise Bargeld dabei haben. Wer in der Türkei mit der Fotokamera unterwegs ist, sollte keine militärischen Anlagen fotografieren. Acht zu geben ist auch, wenn man einfach so Personen fotografiert.

Spezielle Nationale Feiertage sind der Unabhängigkeitstag am 23. April bzw. der Tag der Republik am 29. Oktober. Wichtig ist auch der Todestag Atatürks am 10. November 1938.

Das Zuckerfest, wie das Ramadan-Fest heißt, bildet den Abschluss des Fastenmonats Ramadan. Tradition ist es auch, zum Opferfest einen Hammel (oder ein Rind) zu schächten und an Bedürftige zu verteilen. Diese Rituale sind vergleichbar mit Weihnachten und Ostern in den christlichen Ländern.

Deutsch ist in der Türkei selbst sehr weit verbreitet, neben Türkisch lernen die Schüler in der Schule jedoch vorwiegend Englisch.

Malediven

Zwischen Oktober und März liegt die ideale Reisezeit in die Inselregion der Malediven. Im Südwesten von Sri Lanka liegt sie im Indischen Ozean uns hat eine West-Ost-Ausrichtung von 130 Kilometer sowie eine Nord-Süd-Achse von etwa 850 Kilometer. Teilweise liegen die Inseln bereits südlich des Äquators. Zur Inselgruppe gehören bewohnte Tourismus-Inseln und unbewohnte Gebiete. Für Taucher sind die Koralleninseln sehenswert. Insgesamt umfassen die Inseln eine Fläche von knapp 300 Quadratkilometern und bieten 250 000 Bewohnern eine Heimat. Die größte Stadt ist Male – die Hauptstadt befindet sich am südlichen Ende des Nord-Male-Atolls und hat über 60000 Einwohner.

Englisch ist dort eine gängige Sprache. Amtssprache ist jedoch Maledivisch-Dhivehi. Übliche Bürozeiten sind von Samstag bis Donnerstag zwischen 7.30 und 14.30 Uhr. Die Geschäfte in den Städten haben ebenfalls zwischen Samstag und Donnerstag geöffnet – in der Zeitspanne zwischen 8 und 19 Uhr, teils auch länger. Einige Läden haben auch am Freitag geöffnet.

Tropische Klima mit durchschnittlich um die 30 Grad und einer Wassertemperatur von 27 Grad herrscht auf den Malediven. Eine kontinuierliche warme Brise sorgt für eine Entlastung der Schwüle für die Bevölkerung. Der März und der April gelten als die heißesten Monate auf der Insel.

Neben dem Freitag, dem Ruhetag auf der Insel sind auf den Maledieven vor allem der 1. Und 2. Januar, der 26. Und 27. Juli sowie der 3., 11. Und 12 November von Bedeutung. Weitere islamische Feiertage sind hier eingeplant. Empfehlenswert ist es, ganzjährig eine atmungsaktive Kleidung zu tragen und für Sonnenschutz zu sorgen. Zu berücksichtige ist: Nackt- und Oben-ohne-Baden ist hier nicht gestattet.

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