Juli
Reiseziel Namibia
Posted by admin at 10:11 AM. Placed in Afrika category
Namibia ist ein großes, facettenreiches Land im südlichen Afrika zwischen Botswana, Angola, Südafrika, Sambia und dem Atlantischen Ozean. Im Osten wird Namibia von der Kalahari Wüste, im Nordosten vom Caprivizipfel, im Norden vom Fluss Kunene und dem Fluss Okavango, im Westen durch die Wüste Namib und im Süden vom Fluss Oranje begrenzt.
Ein faszinierendes Land, in dem die Gegensätze aufeinandertreffen, weite Wüsten und vernebelte Küsten, deutsch anmutende Städte und Völker mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen, karge Hochgebirgslandschaften und grüne Flussregionen.
Das Staatsgebiet umfasst etwa 824.292 km² und die Bevölkerungsanzahl beträgt etwa 1,9 Millionen Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von circa 2,2 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Die Hauptstadt Namibias ist Windhoek.
Die offizielle Amtssprache ist Englisch. Diese wurde nach dem Unabhängigkeitstag am 21. März 1990 erhoben, um mit der 100 jährigen Fremdherrschaft, sowie der Apartheid abzuschließen und um keine der bestehenden Bevölkerungsgruppen zu bevorteilen. Der größte Teil der Bevölkerung spricht außerdem Afrikaans, Deutsch, sowie die Bantu-Sprachen Setswana, SiLozi, Oshivambo, RuKwangali, Otjiherero oder die Khoisan-Sprachen Khoekhoegowab und die Sprachen der San wie !Kung und Khoe.
Etwa 20 % des Bruttonationalprodukts von Namibia wird vom Bergbau erwirtschaftet. Rohstoffe Namibias sind vor allem Uran aus der größten Uranmine der Welt, der Rössing-Mine nordöstlich von Swakopmund und Diamanten aus dem Diamantensperrgebiet um Lüderitz. Weiterhin werden große Mengen Gold, Kupfer, Blei, Zinn, Marmor, Granit und Halbedelsteine abgebaut und Erdgas gefördert.
Obwohl die landwirtschaftliche Nutzung des Landes aufgrund der klimatischen Verhältnisse nur beschränkt möglich ist, stellt sie einen wichtiger Wirtschaftssektor dar, da sie über die Hälfte der Arbeitsplätze stellt. Angebaut werden Mais, Hirse, Hoodia, Oliven und Wein. Die Viehzucht von Rindern und Schafen, besonders Karakulschafen, hat den größten Anteil.
Der Tourismus und die Fischerei spielen ebenfalls eine immer größere Rolle.
Das aride Klima ist subtropisch kontinental.
Namibia zählt zu den wildreichsten Ländern Afrikas. Die typischen afrikanischen Savannentiere wie Elefant, Giraffe, Nashorn, Zebra, Löwe, Gepard, Leopard und zahlreiche Antilopenarten, findet man vor allem im zentralen Teil Namibias.
Nördlich, besonders im Caprivizipfel, gibt es darüber hinaus Flusspferde, Büffel und Krododile.
Südlich ist die Vielfalt sehr viel geringer. Hier findet man vor allem die Oryx Antilopen, aber auch Leoparden, Paviane und Bergzebras. Im nordwestlichen Teil des Landes findet man Elefanten und vereinzelt auch Löwen.
Außerdem gibt es alle Schlangenarten, die man im südlichen Afrika findet, darunter die schwarze Mamba und die grüne Baumschlange.
Unterteilt ist Namibia in 14 Vegetationszonen. Unter den 120 verschiedenen Baumarten finden sich Kameldornbäume, Makalani Palmen und Schirmakazien, sowie verschiedene Timberholzarten.
Weiterhin findet man hier etwa 200 endemische Pflanzen, einschließlich dem Lithops, auch blühender Stein genannt, dem Elefantenfuß oder der in der Wüste wachsenden Aloe Asperifolia. Aufgrund der großen klimatischen Unterschiede ist eine breitgefächerte Flora entstanden.
Reisende sollten für einen Urlaub entsprechende Gesundheits-Tipps beachten:
Als sinnvollen Schutz werden Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten über drei Monate auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken empfohlen. Malaria tritt nicht in Windhoek und der südlichen Landeshälfte auf, für den Norden, wird eine entsprechende Prophylaxe empfohlen. In die Reiseapotheke gehören unter anderem Mückenschutzmittel und Mittel gegen Magen- und Darmerkrankungen. Entsprechende Tipps sind beim Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes zu erfragen.
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