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Reise nach Bulgarien
Bulgarien ist das Land der Überraschungen.
Der Reichstag in Berlin wurde 1995 von dem Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude verhüllt.
Diese Künstler sind zurzeit die bekanntesten Künstler in Bulgarien.
Neugierig geworden auf das Land Bulgarien habe ich mich mit dem Land beschäftigt und war sehr überrascht, über die Vielfältigkeit dieser kleinen Republik im Südosten von Europa.
Die natürliche Grenze im Osten bildet das Schwarze Meer mit seinen schönen Sandstränden.
Wohl die bekannteste Bucht in Bulgarien ist die Bucht von Burgas am westlichen Teil des Schwarzen Meeres. Burgas besitzt den größten Hafen und einen der größten Flughäfen in Bulgarien.
Die Sandstrände am Schwarzen Meer sind seit vielen Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel junger Europäer geworden. Sonne, Strand, schöne Hotelanlagen und nicht endende Partys werden hier geboten.
Kleinere und ruhigere Buchten am Meer sind für Familien mit Kindern sehr schön. Die Sandstrände fallen überwiegend sehr flach ins Meer und bieten Badespaß pur.
Unterkunftsvarianten gibt es dort von 4 und 5 Sterne Hotels über Ferienparks bis hin zu Campingplätzen. Für jeden Anspruch und Geldbeutel ist hier ein schönes Urlaubsziel zu finden.
Eine weitere Überraschung sind die schönen Skigebiete im Südwesten Bulgariens.
Das Aleko bzw. Witoscha-Skigebiet ist nur 40 Kilometer von Sofia entfernt. Die Hotels bieten zu sehr günstigen Konditionen einen Winterurlaub an. Das gewählte Hotel hat einen Abholservice vom Flughafen. Die Pisten sind sehr schön und mit Liften zu erreichen.
Meine Vorstellung von Bulgarien war mit vielen Vorurteilen behaftet. Ich stellte mir alte Eselskarren auf den Straßen vor. Die Straßen gesäumt von verfallenen Plattenbauten vor denen alte Frauen, mit Schürzen und Kopftüchern bekleidet, die Gärten bearbeiten.
Nach der Ankunft am Flughafen von Sofia, der Hauptstadt Bulgariens, wurde ich eines besseren belehrt.
Der Flughafen ist sehr modern, die Straßen gut ausgebaut. Neben den Plattenbauten gibt es sehr vielen neue und moderne Bauten. Die Fahrt ging an den sehr schön restaurierten Kirchen und neuen Einkaufspassagen vorbei. Beim Verlassen der Stadt Sofia hat man schon einen herrlichen Blick auf das Witoscha-Gebirge.
Bulgarien
Juni bis August ist die beste Reisezeit, wenn man plant, seinen Urlaub in Bulgarien zu verbringen. Das Europäische Land mit der Hauptstadt Sofia liegt in Osteuropa und gehört zu den sog. Balkanhalbinseln. In Westbulgarien ist das Klima ähnlich dem in Mitteleuropa, Herbst und Winter sind speziell an der Schwarzmeerküste sehr Mild. In den Bulgarischen Bergen findet man von November bis April durchaus auch Schnee, verschiedenen Wintersportarten nachzugehen.
Im Norden angrenzend ist Rumänien, im Osten das Schwarze Meer, im Westen Serbien und im Süden die Türkei und Griechenland. Auf einer Fläche von 110000 Quadratkilometer leben hier etwa 7,6 Millionen Menschen, deren Hauptsprache Bulgarisch ist. Allerdings kommt man speziell in den Touristengebieten auch mit Englisch, Deutsch, Französisch und Russisch weiter.
Großteile der Bulgarischen Bevölkerung sind christlich orthodox – dazu gibt es katholische, protestantische, moslemische und jüdische Minderheiten, die dieses gemäßigte kontinentale Klima in ihrem Heimatland genießen können. Touristischer Anziehungspunkt ist das Schwarze Meer. Das Temperaturgefälle zwischen Sommer und Winter ist hier Groß: währen man im Sommer mit etwa 29 Grad rechnen muss, sinken die Temperaturen im Winter bis hin zum Gefrierpunkt.
Seit 2007 gehört Bulgarien zur EU. Für den Handel gelten die innergemeinschaftlichen Bedingungen. Der Euro wird neben dem Lew bzw. den Stotinkit als Währung anerkannt. Ebenso die üblichen Kreditkarten. Spezielle Impfungen sind bei einer Reise nach Bulgarien nicht notwendig, es empfiehlt sich jedoch der Abschluss einer Reisekrankenversicherung.
Neben Sofia leben die Bulgaren hauptsächlich in Plovdiv, Varna, Burgas, Russe, Stara Zagora und Pleven. Die Büros des Landes sind zwischen den Kernzeiten 8.30 und 18 Uhr besetzt, die Geschäfte bis etwa 20 Uhr sowie Samstag von 8-15 Uhr geöffnet. Banken haben vorwiegend vormittags ihre Schalterstunden.
Während man im bulgarischen Sommer mit der auch in Mitteleuropa üblichen Bekleidung zu kommt, empfiehlt es sich, im Frühjahr und Herbst mit Wollsachen warm zu halten und im Winter warme Kleidung mit zu nehmen.