Kroatien

Die Vielfalt Kroatiens erleben

Kroatien, ein Land südlicher Genüsse ganz in der Nähe. Klares Wasser, schöne Strände und felsige Landschaft, kein Wunder dass viele Mitteleuropäer das nahe Urlaubsparadies immer öfter besuchen. Wer nicht fliegen möchte oder ein Fan von Campingurlauben ist, für den ist Kroatien ideal. Von Bern oder Berlin sind es etwa 10 Stunden bis Kroatien und die Route führt durch Italien beziehungsweise Österreich, Slowenien und Ungarn. Bewohner der österreichischen Landeshauptstadt haben es noch besser, denn von Wien sind es nur ungefähr 5 Stunden. Die Reise ist in jedem Fall wert, denn Kroatien hat einiges zu bieten.

Die Landschaft Kroatiens

In Kroatien erwartet den Urlauber eine landschaftliche Vielfalt sondergleichen. Grob lässt sich das Land in drei Landschaftszonen einteilen, zum einen in die pannonische Tiefebene und zum anderen in die dinarische Gebirgsregion und die adriatische Küstenregion. Die Mehrheit der Urlauber zieht es natürlich in letztere Region, wo Sonne und Strand das typische Urlaubsfeeling garantieren. Doch auch der Rest des Landes ist für Touristen eine Reise wert. Denn Wandern, Bergsteigen und andere Sportarten lassen sich hier gut mit dem Trip ans Meer vereinbaren.

Wer gemäßigte Wandertouren machen möchte, ohne viel Kletterei oder anstrengende Streckenstücke, der wird sich in der pannonischen Tiefebene Kroatiens sehr wohl fühlen. Hier werden weite Flächen flachen Landes von kleineren und mittleren Gebirgszügen unterbrochen und es herrscht gemäßigtes Klima – ideale Bedingungen also für eine entspannte Wandertour. Diese Landschaftszone umfasst übrigens Nordkroatien und Slawonien und hier liegen auch die großen Städte und damit das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Wer also einen Abstecher in die City machen möchte, der kann einen Trip nach Zagreb, der Haupstadt des Landes, oder nach Karlovac oder Sisak machen. Egal für welche Art Urlaub man sich entscheidet, ob typischer Meerurlaub, Citytrip oder Wander- beziehungsweise Sporturlaub – die vielen Hotels Kroatien bieten für jeden Urlaubstyp das richtige.

Wer dem Himmel gern ein Stückchen näher ist, den wird es wahrscheinlich in die dinarische Gebirgsregion verschlagen. Hier befinden sich die Hochgebirge des Landes und Touristen müssen sich dementsprechend auch auf gebirgisches Klima einstellen. Diese Landschaftszone umfasst einige verschiedene Gebiete, wie zum Beispiel einen Teil von Dalmatiens Hinterland, den Gebirgszug Velebit und das Grenzgebiet zum Westen Bosniens.

Auch die adriatische Küstenregion, die großteils aus verkarsteten Flächen besteht, umfasst mehrere Regionen. Istrien heißt die Halbinsel im Nordwesten der Küste Kroatiens, deren Landschaft stark von Kalksteinen, Sandsteinen und Dolomiten geprägt ist. Nach den verschiedenen Böden wird Istrien in drei Regionen eingeteilt, Weiß- Istrien mit hellem Kalksteinfels, Grau- Istrien mit hauptsächlich Lehmboden und Rot- Istrien mit leuchten roten „Terra rossa“ Böden.

Ein Trip nach Rovinj

Eine ganz besondere Stadt ist Rovinj in Kroatien. Genauer gesagt liegt Rovinj in Istrien und zwar an der Westküste der Halbinsel. Die Küstenstadt ist vom adriatischen Meer und der Limbucht umgeben. Rovinj zeichnet nicht nur das wirklich malerische Altstadt aus sondern auch die bewegte und sehr vielfältige Geschichte der Stadt.

Die erste Erwähnung der Stadt wird ins 5. Jahrhundert nach Christus datiert. Überliefert ist außerdem, dass die Stadt zuerst unter dem Einfluss von Byzanz stand und danach verschiedene Gruppierungen, wie Langobarden und Franken, vorherrschten. Zunächst steht fest, dass Rovinj zur italienischen Stadt Venedig gehörte. Im 13. Jahrhundert erlebte Rovinj dadurch eine kurze Phase der Blüte. Später gehörte Rovinj zum Reich der Habsburger bis das österreichisch- ungarische Reich zerbrach und Istrien, mitsamt der Stadt Rovinj, an Italien fiel.

Erst nach der Neuverteilung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Rovinj im Jahr 1947 zu Jugoslawien und damit zur Teilrepublik Kroatien, das im Jahr 1991 seine Unabhängigkeit erreichte. Kein Wunder also, dass die Stadt Rovinj einiges zu erzählen hat und, dass das Stadtbild ein sehr vielfältiges ist. Die Altstadt Rovinj mit ihren verwinkelten Gässchen und dem typischen südländischen Flair thront auf einem ins Meer ragenden Hügel ist neben romanischen und gotischen Bauwerken auch von Elementen aus der Renaissance und Barockzeit geprägt. Auch neoklassizistische Architektur findet man in Rovinj.

Kroatien mit einer Pauschalreise besuchen

Man sollte besser irgendwann als nie eine Pauschalreise nach Kroatien machen, so gilt es als kroatisches Sprichwort. Die Vorzüge Kroatiens kann man nicht so im Einzelnen auflisten, da es so viele sind. Kroatien gilt als ein typisches Reiseland des Mittelmeers und ist noch bis heute immer noch von Massen des Tourismus verschont geblieben. Also einfach eine Pauschalreise nach Kroatien machen, in das Land der Vielseitigkeit. Am besten auch so schnell wie möglich und möglichst bald als nie. Bekannt ist Kroatien bei allen Urlaubern durch die große Adriaküste, welche sich auf eine Länge von 6.000 Kilometern erstreckt. Sie verteilt sich auf die nördliche Küste Istriens, die südliche Küste Dalmatiens und auf etwa 1.200 andere verschieden große Inseln. Die Urlauber bekommen bei einer Pauschaleise alles was sie sich nur wünschen können. Man kann sich von vielfältigen Wellness-Angeboten verwöhnen lassen, Sportaktivitäten nachgehen oder einfach nur am Strand liegen und dem Meer zuhören. Auch kann sich ein Urlauber auch auf das Meer hinauswagen, sei es auf einem Motorboot, Segelboot oder auch auf einem Surfbrett. Allein schon die dalmatische Küste ist ein Traum an sich. Hier kann man von einer Insel zur nächsten springen. Das Spektrum ist groß von bewaldeten und kilometerlangen Sandstränden bis hin zu unbewohnten Eilanden mit imposanten Klippen. Auch malerische Dörfer mit gesprenkelten Inseln wie auch Mljet gehören dazu. Dabei ist nur eine von drei Landesteilen Kroatiens Küstenregionen beschrieben. Denn das Dinarische Gebirge erstreckt sich gleich hinter der Küste. Die Berglandschaft dort ist karg, felsig, ergreifend einfach schön und ist typisch mediterran und archaisch. Auf ihre vollen Kosten kommen hier dann nicht nur die Bergsteiger oder Kletterer einer Pauschalreise nach Kroatien. Inmitten einer grünen Waldlandschaft, mit Wasserfällen durchzogen, befinden sich auf einer kleinen Fläche mehrere Nationalparks die besucht werden können.

Camping in Kroatien

Ein Campingurlaub hat seine eigenen ganz besonderen Reize. Viele Menschen die öfter diese Form des Urlaubs verbringen wissen Diese zu schätzen und buchen ganz bewusst keinen All-Inklusive-Urlaub im Hotel. Gerade die Natur-verbundenheit und auch die Flexibilität sind es, die viele Urlauber dazu bewegt, doch auf den Campingurlaub zu setzen.

Natürlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass ein Campingurlaub in gewisser Weise anstrengender und vom Erholungsfaktor nicht so hoch ist wie ein Hotelurlaub. Schließlich muss man sich hier mit Dingen wie dem Aufbauen der Zelte, Waschen, Spülen und einigem mehr beschäftigen. Doch auf der anderen Seite ist der Campingurlaub in der Regel günstiger und viele Menschen suchen einfach diesen Aktionismus. Nicht selten hat man einen Bürojob und sitzt mehr oder weniger den ganzen Arbeitstag nur herum. Da ist es umso besser, wenn man im Urlaub mal etwas Bewegung hat und an der Natur ist.

Auch den ganzen Ablauf des Urlaubes kann man beim Camping wesentlich flexibler gestalten. Zunächst einmal ist man beim Camping nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Gefällt einem das Wetter oder der Campingplatz nicht, so kann man einfach sein Zelt einpacken und weiterfahren. In vielen Ländern ist es auch möglich einfach wild zu campen und sein Zelt einfach an einer Stelle aufzubauen die einem gefällt. Noch besser ist es da, wenn man gar über ein Wohnmobil verfügt. Hier braucht man sich einfach nur hinzustellen wo man es schön findet und ist vollständig flexibel.

Zudem ist man beim Camping stets an der Natur und der frischen Luft. Auch dies wissen leidenschaftliche Camper zu schätzen. Man kann in einem solchen Urlaub viel Sport machen aber sich natürlich auch auf Strand-besuche konzentrieren. Genauso sind auch schönere Wanderungen und Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten sehr beliebt. den eigenen Vorzügen sind hier keinerlei Grenzen gesetzt, da man dank eigenem Kfz vor Ort stets flexibel ist und fast alles machen kann was man gerne möchte. Somit gibt es viele gute Gründe die für den Campingurlaub sprechen.

Jetzt bleibt nur noch die Frage nach der Region die sich am besten für Camping eignet. An dieser Stelle scheiden sich natürlich die Geister. Bevorzugt sind jedoch grundsätzlich südliche Standorte zum Campen. Schließlich ist man viel an der Natur und da möchte man nicht ständig vom Regen überrascht werden und natürlich auch mildere Temperaturen vorfinden.

Noch vor einigen Jahren waren Länder wie Frankreich oder Italien sehr bevorzugte Camping-Ziele. Der neuste Trend ist jedoch Kroatien. Diese Land bliebt viele Jahre eher im Hintergrund, da vor nicht all zu langer Zeit noch Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien herrschte. Doch diese Zeiten sind längst vorbei und die ganze Region hat sich stark gewandelt. Kroatien ist dabei geradezu als Touristenmagnet hervorgegangen.

Dies auch nicht ohne Grund: Kroatien ist bekannt für seine traumhafte Küste, die vor allen immer wieder gerne von Tauchern aufgesucht wird. Zudem gibt es hier eine Reihe wirklich sehr schöner Inseln mit traumhaften Landschaften und einer schönen Kultur. Auch sehenswerte Städte gibt es hier jede Menge. Alles in allem hat Kroatien ganz besondere Reize und ist seit einigen Jahren zudem auch von der Infrastruktur her gut ausgebaut. So gibt es zum Beispiele viele neue Autobahnen, die sich vor denen in Deutschland nicht mehr verstecken müssen. Auch viele der Campingplätze sind auf dem neusten Stand. Dem Urlauber fehlt es hier also an nichts!

Dennoch sollte man sich im Vorfeld gut informieren, in welchem Teil von Kroatien man Urlaub machen möchte und wie der genaue Plan aussieht. Einen guten Ratgeber findet man zum Beispiel online unter folgendem Link: klick mich

Primosten – Urlaub in Kroatien

Das durch seine charakteristisch zerklüftete Landschaft und seine ausgedehnten Kiefernwälder gezeichnete Kroatien ist ein beliebtes Reiseziel für alljene Menschen, die sich einen Urlaub mit Strand, Meer und viel Sonne wünschen. Insbesondere das an der Ostküste der Adria gelegene Dalmatien lockt alljährlich Touristen aus allen Teilen Europas an die malerische Meeresküste in den sonnigen Süden Kroatiens.

Ein Urlaub in Primosten ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Die im Herzen Dalmatiens gelegene Halbinsel Raduca wird seit den 60er Jahren von zahlreichen Touristen besucht. Nicht weit von der historischen Ortschaft Primosten entfernt, existieren in der Nähe des Strandes mittlerweile sehr viele gut geführte Hotels, Pensionen und Campinganlagen. Für natur- und wassersportinteressierte Urlauber gibt es auf der Halbinsel ein Tauchzentrum. Des Weiteren besteht die Möglichkeit zum Surfen und Kanufahren.

In dem historischen Ortskern von Primosten lässt es sich herrlich bummeln. In den zahlreichen verwinkelten Gassen erwartet den Urlauber eine typisch mediterrane Atmosphäre mit idyllischen Cafès, Gasthäusern und Läden, in denen der berühmte Babic-Wein oder original dalmatinischer Silberschmuck erworben werden kann. Der jahrhundertealten Tradition des Fischerortes entsprechend, bieten die Restaurants neben anderen dalmatinischen Spezialitäten zahlreiche Fischgerichte und auch auf den Märkten können Meerestiere jeglicher Art erstanden werden.

Die Gegend um Primosten wurde bereits seit dem 7. Jahrhundert von den Illyrern bewohnt. In Kunara wurden Spuren der alten Hylli gefunden, die dem Stamm der Illyrer zuzurechnen sind. In Anspielung an ihre Bewohner wurde die Insel in verschiedenen Schriften aus der Antike als Hilli bezeichnet. Erst im Jahr 1564 nannte man die damalige Insel Primosten, da die einzige Verbindung zum Land in Form einer hölzernen Brücke bestand. „Pri mostu“ heißt an und für sich nichts anderes als „bei der Brücke“. Die ursprüngliche Insel Primosten diente dem kroatischen Volk als Rückzugsgebiet vor den feindlichen Osmanen. Im 19. Jahrhundert hat sich die Insel zur Halbinsel gewandelt, da ein künstlicher Damm angelegt wurde, der die Insel auch heute noch mit dem Festland verbindet.

Nachdem bereits in der Mitte des 20. Jahrhunderts Menschen aus verschiedenen Ländern der Erde die Halbinsel Raduca bevölkerten, entstanden im Jahr 1956 die ersten privat geführten Pensionen. Die Entwicklung zur Touristenmetropole ging in den nachfolgenden Jahren sehr rasch vonstatten, so dass heute dem Urlauber zahlreiche Campingplätze, Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen zur Verfügung stehen.

Ein Urlaub in Primosten wird mit Sicherheit nicht langweilig, denn in der näheren Umgebung warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf den erlebnishungrigen Besucher. So faszinieren die circa 30 Kilometer entfernten Nationalparks Kornati und Krka durch eine ursprüngliche Landschaft. Auch sollte man sich einen Besuch der Marina Kremik nicht entgehen lassen. Die Marina Kremik liegt etwa zwei Kilometer von der Ortschaft Primosten entfernt. Sie ist eine von vielen Buchten und zugleich ein idyllischer Hafen. Raduca ist ohnehin sehr reich an kleinen Buchten und vorgelagerten Inseln. Das Wasser an der Küste ist glasklar und lädt zum Baden und Schnorcheln ein.

Kulturinteressierte Menschen kommen hingegen in Sibenik voll auf ihre Kosten. Denn in der circa 25 Kilometer entfernten Stadt warten sehr viele historische Baudenkmäler auf den Betrachter. Besuchenswert ist auch der Diokletian-Palast in Split, der etwa 60 Kilometer von Primosten entfernt liegt. Kroatien ist für Alt und Jung eine Reise wert.

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