Rucksack

Trekking zu Land, zu Wasser oder auf dem Pferderücken

Wer glaubt, er hätte mit einer Mehrtageswanderung zu Fuß bereits alle Spielarten von Trekking erfahren, der irrt. Für manche Trekkingtouren reicht zwar tatsächlich ein Rucksack mit Wanderausrüstung, wenn die Infrastruktur es erlaubt, bequem von Hütte zu Hütte zu trekken. Doch gibt es keine Stützpunkte auf der Route, wird aus der Hüttentour bereits ein anspruchsvolleres Zelt-Trekking, bei dem man sich womöglich nur alle paar Tage mit Nachschub an Nahrung eindecken kann. Der Trekkingrucksack wiegt dann inklusive Zelt, Kocher und praktischer, getrockneter Trekkingnahrung schnell mal 15 bis 20 Kilo.

Trekkingfreunde, denen die Last auf dem eigenen Rücken zuviel wird, können auf manch anstrengender Trekkingroute ihr Gepäck mit Mulis oder Eseln transportieren lassen und so das Trekkingerlebnis unbeschwert genießen. In Nepal oder in den Anden ist diese Form des Trekkings weit verbreitet, aber selbst in den Bayerischen Voralpen kann man mittlerweile Eseltrekking buchen.

In Gebieten mit vielen Flüssen oder Fjorden – beispielsweise in Skandinavien oder im Amazonasgebiet – wächst sich die Trekkingtour schließlich zu einem ausgesprochenen Kanutrekking aus, bei dem größtenteils das Boot den Transport der Trekkingausrüstung übernimmt. Wer selbst im Winter nicht aufs Trekking verzichten will, der ist mit Schneeschuhen, Langlauf- oder Tourenskiern gut beraten. Weil die Trekkingbekleidung, die man zum Trekking bei Minusgraden braucht, natürlich um einiges funktioneller und wärmeisolierender sein muss, kann man sein Trekkinggepäck im Winter nur schwerlich auf dem Rücken transportieren. Am besten geeignet sind dann große Schlitten, auf denen man seine Trekkingausrüstung entweder selbst hinter sich her zieht oder sich dabei von Hunden helfen lässt.

Wem diese Trekking-Spielarten zu aufwändig sind, für den gibt es noch das Ultralight-Trekking. Der Verzicht auf jeglichen Luxus kann sich allerdings schnell zu einem ernsthaften Survival-Trip entwickeln, weshalb man genau überlegen sollte, welcher Teil der Trekkingausrüstung tatsächlich verzichtbar ist.

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