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Kuba
Subtropisches Klima und ganzjährig warme Temperaturen findet man in Kuba vor. Im Sommer liegen diese bei 37, im Winter bei 20 Grad, wobei man zwischen August und November mit Wirbelstürmen rechnen muss. Allerdings ist das schlechte Wetter in Kuba meist nur von kurzer Dauer.
Havanna ist die Hauptstadt Kubas, die die Hauptinsel der Großen Antillen sowie die größte karibische Insel ist. Kuba liegt südlich von Florida und verfügt neben einem sonnigen Klima über zahlreiche Strände wie in Varadero. Insgesamt verfügt die Insel über eine Fläche von 110000 Quadratkilometern, auf denen 11,5 Millionen Menschen leben. Amtssprache hier ist Spanisch, wobei speziell in den Touristengebieten auch Englisch und Deutsch gesprochen wird.
Etwa 40 Prozent der Kubaner sind Katholiken. Dazu kommen einige Protestanten, Juden und Naturreligionen. Die Mehrheit der Kubaner ist jedoch ohne Religionszugehörigkeit.
Wer nach Kuba reisen möchte, benötigt eine Touristenkarte. Pauschalreisende erhalten diese vom Reisebüro. Die Karte ist für 30 Tage gültig und kann im Einzelfall direkt in Kuba verlängert werden. Für alle Reisen, die nicht touristische Zwecke erfüllen, ist ein Visum vorgeschrieben. Der Reisepass muss hierfür entsprechend gültig sein. Bei der Ein- und Ausfuhr nach Kuba sind bestimmte Regularien gültig: beispielsweise dürfen nichtmehr als 200 Zigaretten, 3 Flaschen alkoholische Getränke und Geschenke bis max. 50 US-Dollar eingeführt werden. Einfuhrverbote gibt es u.a. für Obst oder Fleisch. Die kubanischen Pesos sind das offizielle Zahlungsmittel des Landes, in dem es keine speziellen Impfvorschriften gibt. Darüber hinaus ist es in Kuba –speziell in Tourismusgebieten und den Städten – nahezu überall möglich, mit Visa- oder EC-Karte zu bezahlen. Speziell in Touristenzentren gibt es relativ gute medizinische Bedingungen. Eine Reisekrankenversicherung empfiehlt sich für einen Kubaurlaub. Beim Verzehr ungekochter Speisen oder Leitungswasser besteht die Gefahr einer Durchfall-Erkrankung.
Tunesien
Tunesien ist das kleinste der drei Länder des Atlasgebirges und grenzt an das Mittelmeer, Libyen und Algerien. Klimatisch befindet man sich hier in den Subtropen, aufgeteilt in eine feuchte nördliche und eine trockene südliche Region. Der trocken-heiße Sommer – speziell im Juni bis September – hat Temperaturen bis zu 40 Grad und mehr, wobei die Luftfeuchtigkeit auch nachts sehr hoch ist. Im Winter liegen hier die Temperaturen bei etwa 15 Grad. In der Wüste bzw. der Übergangszone in das Wüstengebiet ist es das ganze Jahr über trocken und heiß. Der Regen ist kurz und sintflutartig. Die idealste Reisezeit ist zwischen April und Oktober im Norden und Oktober bis April in die anderen Landesgebiete.
8,4 Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche von 165 000 Quadratkilometern. Die Hauptsprachen sind Arabisch, Tunesisch, Französisch und Englisch. Neben der Hauptstadt Tunis leben die Menschen vorwiegend in Sfax, Biserte, Sousse, Kairouan, Menzel, Bourgiba, Gafsa und Gabes.
Die Insel Djerba ist mit dem Festland mittels einer Fähre und einem Straßendamm verbunden. In Tunesien ist der Sonntag Ruhetag, wobei viele Unternehmen auch Freitag- und Samstagnachmittag geschlossen haben. Während der Wintermonate kommt man mit der in Europa üblichen Herbstkleidung zzgl. Winter- und Regenmantel gut zurecht. Während der tunesischen Sommerzeit sind gerade für Sommerabende leichte Wollsachen empfehlenswert.
Moscheen können außer Freitags und der Gebetszeiten besucht werden, wobei Gebetssäle nicht betreten werden dürfen. Möglich sind auch geführte Ausflüge in die Wüste bzw. zu den antiken Ausgrabungsstätten und Oasen.
Zu berücksichtigen ist, dass bei einer Ein- bzw. Ausreise keine Banknoten oder Münzen in der Landeswährung mitgeführt werden dürfen. D.h. der Tausch von Fremdwährung in tunesische Währung darf nur von einheimischen Banken sowie in den meisten Hotels und Wechselstuben vorgenommen werden.