Tunesien

Tunesien

Tunesien ist das kleinste der drei Länder des Atlasgebirges und grenzt an das Mittelmeer, Libyen und Algerien. Klimatisch befindet man sich hier in den Subtropen, aufgeteilt in eine feuchte nördliche und eine trockene südliche Region. Der trocken-heiße Sommer – speziell im Juni bis September – hat Temperaturen bis zu 40 Grad und mehr, wobei die Luftfeuchtigkeit auch nachts sehr hoch ist. Im Winter liegen hier die Temperaturen bei etwa 15 Grad. In der Wüste bzw. der Übergangszone in das Wüstengebiet ist es das ganze Jahr über trocken und heiß. Der Regen ist kurz und sintflutartig. Die idealste Reisezeit ist zwischen April und Oktober im Norden und Oktober bis April in die anderen Landesgebiete.

8,4 Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche von 165 000 Quadratkilometern. Die Hauptsprachen sind Arabisch, Tunesisch, Französisch und Englisch. Neben der Hauptstadt Tunis leben die Menschen vorwiegend in Sfax, Biserte, Sousse, Kairouan, Menzel, Bourgiba, Gafsa und Gabes.

Die Insel Djerba ist mit dem Festland mittels einer Fähre und einem Straßendamm verbunden. In Tunesien ist der Sonntag Ruhetag, wobei viele Unternehmen auch Freitag- und Samstagnachmittag geschlossen haben. Während der Wintermonate kommt man mit der in Europa üblichen Herbstkleidung zzgl. Winter- und Regenmantel gut zurecht. Während der tunesischen Sommerzeit sind gerade für Sommerabende leichte Wollsachen empfehlenswert.

Moscheen können außer Freitags und der Gebetszeiten besucht werden, wobei Gebetssäle nicht betreten werden dürfen. Möglich sind auch geführte Ausflüge in die Wüste bzw. zu den antiken Ausgrabungsstätten und Oasen.

Zu berücksichtigen ist, dass bei einer Ein- bzw. Ausreise keine Banknoten oder Münzen in der Landeswährung mitgeführt werden dürfen. D.h. der Tausch von Fremdwährung in tunesische Währung darf nur von einheimischen Banken sowie in den meisten Hotels und Wechselstuben vorgenommen werden.

Werbung